29.09.2021

Erkältung: Schnupfen und Husten oder doch mehr?

von Stefanie Fastnacht

Abstand halten und Masken tragen haben im letzten Jahr SARS CoV-2, aber auch Grippe- und Erkältungsviren in Schach gehalten. Die Kehrseite: Das Immunsystem könnte schlechter auf die bevorstehende Erkältungssaison vorbereitet sein.

© mauritius images / Alamy / CAVAL


  • Durch die Hygienemaßnahmen während der Corona-Pandemie könnte das Immunsystem schlechter auf RSV-und Influenza-Viren vorbereitet sein.
  • Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken beugen vor.
  • Akute Bronchitiden mit Fieber, blutigem oder eitrigem Auswurf, rasselnder oder pfeifender Atmung müssen ärztlich überwacht werden.
  • Ein viral bedingter Erkältungsschnupfen kann eine akute Rhinosinusitis als Komplikation auslösen.
  • Zu den Standardtherapeutika bei Husten und Schnupfen gehören Expektoranzien, Antitussiva, abschwellende Nasensprays und Nasenspülungen.

Vorteil und gleichzeitig großer Nachteil der Hygieneregeln, die wir alle in den letzten anderthalb Jahren im Zuge der Corona-Pandemie eingeübt haben, ist, dass es kaum durch Respiratory Syncytial Virus(RSV)-ausgelöste Erkältungen gegeben hat. Auch Influenza-Erkrankungen sind fast nicht vorgekommen. Pneumologen wiesen bereits Anfang Juni auf dem 61. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und...

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