31.08.2019

Histaminintoleranz: Auf Frische setzen

von Beate Ebbers

Migräne oder Übelkeit nach dem Genuss von Rotwein und Käse deuten auf eine Unverträglichkeit von Histamin hin. Raten Sie betroffenen Kunden zu einer Kost, die reich an frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln ist.

© Getty Images/iStockphoto


  • Bei einer Histaminintoleranz reagieren Betroffene auf geringe Mengen Histamin in Lebensmitteln mit allergieähnlichen Symptomen.
  • Die Behandlung besteht aus einer histaminarmen Kost und dem Verzicht auf Lebensmittel und Substanzen, die gespeichertes Histamin freisetzen.
  • Enzympräparate unterstützen den Abbau von Histamin.
  • In schweren Fällen helfen Mastzellstabilisatoren und Antihistaminika, die Symptome zu lindern.

Histamin kommt in unterschiedlichen Mengen in allen Lebensmitteln vor. Es zählt zu den biogenen Aminen und wird beim Eiweißabbau aus der Aminosäure Histidin gebildet. Speicherorte sind Mastzellen (Mastozyten), basophile Granulozyten und Nervenzellen. Bei Bedarf wird Histamin in großen Mengen ausgeschüttet.
Als Gewebshormon fördert es die Kontraktion der Muskulatur, die Senkung des Blutdrucks und die...

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