30.04.2019

Antimykotika: Gegen Hautpilze

von Julia Pflegel

Auf der menschlichen Haut siedeln viele Pilze und tragen zu einer ausgewogenen Hautflora bei. Jedoch können sie infektiös werden. Topische Antimykotika sind dann die Mittel der Wahl.

© Bill Oxford / Getty Images / iStock


  • Dermatomykosen werden meist von Dermatophyten und Hefepilzen hervorgerufen.
  • Viele von ihnen gehören zur natürlichen Hautflora und werden erst bei einer schwachen Immunlage infektiös.
  • Mittel der Wahl sind dann topische Antimykotika, die fast alle an der Ergosterolbiosynthese angreifen.
  • Rezeptfreie Antimykotika sind nur noch in Ausnahmefällen erstattungsfähig.
  • Ein topisches Antimykotikum kann sowohl in einer rezeptfreien als auch in einer verschreibungspflichtigen Variante erhältlich sein.

Die menschliche Haut verfügt über ein sehr wirksames Schutzsystem: Es besteht aus der mechanischen, schwer durchdringbaren, Barriere der Hornschicht (Stratum corneum). Diese wird auf ihrer Oberfläche zusätzlich von einem Hydrolipidfilm überzogen. Mit einem pH-Wert von 5 bis 5,5 und antimikrobiellen Peptiden, Lipiden, freien Fettsäuren, Lysozym und Immunglobulinen hilft er, ein gesundes Hautmilieu zu...

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