Erkältung mit Fieber
Die Erkältung – auch als grippaler Infekt bekannt – ist in Ihrer Apotheke ein häufiger Beratungsanlass. Sie gehört zu den häufigsten Infektionserkrankungen der Atemwege und wird durch verschiedene Viren ausgelöst, wie Adeno-, Rhino-, Parainfluenza- oder RS-Viren. Erwachsene sind im Durchschnitt zwei- bis viermal pro Jahr betroffen, Kleinkinder sogar sechs- bis achtmal1. Nach einer Inkubationszeit von 24 bis 72 Stunden zeigt sich das volle Krankheitsbild, das meist ein bis zwei Wochen anhält2.
Anders als die „echte“ Grippe (Influenza) verläuft eine Erkältung meist milder, kann jedoch zu Komplikationen wie Mittelohr-, Nasennebenhöhlen- oder Lungenentzündungen führen1. Oft beginnt es unscheinbar: ein Kratzen im Hals. Schnell folgen eine geschwollene Nasenschleimhaut und erschwerte Nasenatmung. Kopf- und Gliederschmerzen, leichtes Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl können die Kunden stark einschränken.
Als PTA wissen Sie: Viele Patienten müssen trotz Erkältung mobil bleiben – sei es für den Job, die Familie oder besondere Anlässe. Sie kommen in die Apotheke auf der Suche nach schneller, zuverlässiger Linderung. Hier ist Ihre Beratung gefragt: Für eine gezielte Linderung von Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber mit einer angeschwollenen Nasenschleimhaut haben sich Paracetamol und Phenylephrin bewährt – Wirkstoffe, mit denen Ihre Patienten die Erkältung schnell wieder im Griff haben.
1 Heikkinen, T et al. The common cold; The Lancet. 2003, Volume 361, Issue 9351, 51 - 59
2 www.merckmanuals.com/professional/infectious-diseases/respiratory-viruses/common-cold