30.08.2021

Giftpilze: Nicht verwechseln

von Beate Ebbers

Im September erreicht das Pilzjahr den Höhepunkt. Die große Vielfalt an Wildpilzen lädt nun zum Sammeln ein. Doch Vorsicht! Nur Kenner sollten sich in den Wald wagen, denn leicht lassen sich ein essbarer und ein giftiger Pilz verwechseln.

© Nailia Schwarz / stock.adobe.com


  • Nicht jedes Unwohlsein nach einer Pilzmahlzeit ist eine Vergiftung. Größere Mengen verzehrter Pilze liegen fast immer schwer im Magen.
  • Es gibt keine allgemeingültigen Regeln, essbare von giftigen Pilzen zu unterscheiden. Der einzige Schutz ist, sich gut auszukennen.
  • Über 90 Prozent der zum Tode führenden Vergiftungen gehen auf den Verzehr des Grünen oder Weißen Knollenblätterpilzes zurück. Verantwortlich dafür sind Amatoxine, die weder durch Kochen, Trocknen noch Verdauungsenzyme zerstörbar sind.

Von unseren heimischen Giftpilzen führen 20 bis 30 zum Tode, wenn nicht rechtzeitig ärztliche Hilfe aufgesucht wird. Die meisten Pilzvergiftungen beschränken sich jedoch auf Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle, die allerdings heftig ausfallen und tagelang anhalten können.
Vergiftung oder Unverträglichkeit?
Nicht jedes Unwohlsein nach einer Pilzmahlzeit lässt auf eine Vergiftung...

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