30.03.2021

Hautpilz: Geduld ist unverzichtbar

von Dr. Ute Koch

Vielen Patienten ist er peinlich, weil sie einen Hautpilz mit schlechter Hygiene verbinden. Völlig zu Unrecht; die Risikofaktoren sind vielfältig und nicht immer aus dem Leben zu verbannen.

© Getty Images/iStockphoto


  • Dermatophyten (Fadenpilze) verursachen etwa 80 % der Pilzinfektionen der Haut; Candida-Spezies (Hefepilze) spielen nur eine Nebenrolle.
  • Dermatophyten befallen ausschließlich verhornte Gewebe (Haut, Nägel, Haare).
  • Antimykotika greifen gezielt in den Stoffwechsel der Pilzzelle ein, zumeist in die Ergosterol-Biosynthese der Zellmembran.
  • Lokale Antimykotika müssen „über die Symptome hinaus“ angewendet werden.
  • Allgemeinmaßnahmen unterstützen die medikamentöse Therapie und tragen zur Rezidivprophylaxe bei.

Pilzinfektionen der Haut (Dermatomykosen, Hautmykosen) sind ansteckend: von Mensch zu Mensch und von Körperstelle zu Körperstelle. In mehr als 80 Prozent der Fälle sind Dermatophyten (Fadenpilze) dafür verantwortlich. Diese ernähren sich von Keratin (Hornsubstanz), weshalb sie nur in verhornten Geweben (Haut, Nägel, Haare) leben können und nicht auf den Schleimhäuten. In deren feuchtem Milieu sind...

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