30.01.2019

Lebensmittelallergien: Verzichten? Nicht immer!

von Beate Ebbers

Sie können die Entwicklung verwandter Allergien und Erkrankungen begünstigen. Präventive Maßnahmen und eine frühzeitige Behandlung sind daher wichtig. Wir bringen Sie auf den neuesten wissenschaftlichen Stand.

© Africa Studio / stock.adobe.com


  • Bei einer Lebensmittelallergie ist ein komplettes Meiden des auslösenden Lebensmittels nicht immer nötig. Manche Allergiker vertragen es erhitzt oder können auf besondere Sorten ausweichen.
  • In Risikofamilien ist ein vorbeugender Verzicht in Schwangerschaft und Stillzeit unnötig. Fisch ist empfehlenswert.
  • Sinnvoll ist, Risikokinder in den ersten vier Monaten voll zu stillen oder eine hypoallergene Nahrung zu geben und anschließend mit der Beikost zu beginnen.
  • Häufig allergieauslösende Lebensmittel sollten früh in den Speiseplan einbezogen werden.

Bei einer Lebensmittelallergie bildet das Immunsystem auf normalerweise harmlose Proteine in Lebensmitteln unangemessen viele IgE-Antikörper. Das unterscheidet die echte Allergie von einer Unverträglichkeit oder Intoleranz, bei der keine immunologische Reaktion zugrundeliegt.
Der Erstkontakt mit dem allergieauslösenden Protein, dem Allergen, verläuft in aller Regel symptomlos, jedoch entwickelt der Körper eine...

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