31.05.2018

Nährstoffe: Wichtige Lieferanten für Vitamin K

von Beate Ebbers

Früher wurde Kunden unter Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten geraten, Vitamin-K-reiches Gemüse vom Speiseplan zu streichen. Heute gilt: ausgewogen essen, Schwankungen meiden und Gerinnungswerte kontrollieren lassen.

© mediaphotos / Getty Images / iStock


  • Gute Vitamin-K-Lieferanten sind grüne Gemüse wie Grünkohl, Spinat und Brokkoli.
  • Ein Mangel hat Blutungen und eine niedrige Knochendichte zur Folge, ist aber bei Gesunden selten.
  • Neugeborene erhalten eine Prophylaxe, da Mutter- und Säuglingsmilch wenig Vitamin K enthalten.
  • Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel können die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten verstärken oder abschwächen.
  • Unter Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten sollten Schwankungen bei der Vitamin-K-Aufnahme vermieden und Gerinnungswerte regelmäßig kontrolliert werden.

Die Bezeichnung Vitamin K ist der Oberbegriff für verschiedene, strukturell verwandte Verbindungen mit einem Naphthochinon-Grundgerüst. Von praktischer Bedeutung sind nur Vitamin K1 und K2. Vitamin K1 (Phyllochinon) kommt als Bestandteil des Photosyntheseapparates in den Chloroplasten grüner Pflanzen – und damit unter anderem in grünem Gemüse – vor. Vitamin K2 (Menachinon) kann von bestimmten...

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