Ballaststoff-Limos im Check
Die Stichprobe zeigt: Der gesundheitliche Nutzen der High-Fiber-Drinks ist meist begrenzt. Zwar enthalten die Getränke zugesetzte Ballaststoffe wie Inulin, Dextrine oder Akazienfasern: Eine Dose liefert im Schnitt sieben Gramm Ballaststoffe. Doch die Gesundheitsversprechen sind nicht ausreichend belegt oder rechtlich problematisch, kritisieren die Verbraucherschützen.
Es sei nicht geklärt, ob Ballaststoffe in einem Getränk genauso wirken wie Ballaststoffe in festen Lebensmitteln, heißt es in der Mitteilung. Mit durchschnittlich etwa fünf Euro pro Liter sind die Produkte zudem deutlich teurer als klassische Softdrinks und Mineralwasser.
Die Verbraucherzentrale Bayern rät daher: Wer seinen Ballaststoffbedarf decken und die Darmgesundheit unterstützen möchte, greift am besten zu Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse. Diese ballaststoffreichen Lebensmittel sind nicht nur effektiver, sondern liefern zusätzlich wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die in den teuren Drinks fehlen.
Quelle: Verbraucherzentrale Bayern