Darmkrebs: Vorsorgen, egal wie!

(kib) Der März ist Darmkrebsmonat. Aus diesem Anlass macht das Deutsche Krebsforschungszentrum auf die Ergebnisse einer neuen Studie aufmerksam. Fazit: Ob regelmäßige Stuhltests oder Darmspiegelung – Hauptsache, man tut es!

10.03.2026

Ortseingangsschild mit Aufschrift Vorsorge (oben) und Darmkrebs (rot durchgestrichen, unten).
© Foto: BERLINSTOCK / stock.adobe.com
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In Deutschland können Frauen und Männer ab 50 Jahren zwischen zwei Angeboten der Darmkrebsvorsorge wählen: einem immunologischen Test auf Blut im Stuhl (FIT) alle zwei Jahre oder bis zu zwei Darmspiegelungen (Vorsorgekoloskopien) im Abstand von zehn Jahren.

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Nur, wenn der Stuhltest positiv ausfällt, ist eine Darmspiegelung erforderlich. Die langfristigen Auswirkungen dieser Optionen haben Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum nun mithilfe eines etablierten Simulationsmodells untersucht.

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Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl regelmäßige Stuhltests als auch Vorsorge-Darmspiegelungen die Zahl der Darmkrebserkrankungen und Todesfälle deutlich senken können, vorausgesetzt die Angebote werden konsequent genutzt.

Wie das Deutsche Krebsforschungszentrum mitteilt, lasse sich so bis zu drei Viertel aller Darmkrebserkrankungen verhindern. Die Zahl der Todesfälle durch Darmkrebs kann sogar um mehr als 80 Prozent reduziert werden, unabhängig davon, ob die Vorsorge primär über den Stuhltest oder über die Vorsorgekoloskopie erfolgt.

Besonders große Effekte ergeben sich, wenn beide Verfahren sinnvoll kombiniert werden, etwa Koloskopien in jüngeren Jahren und ergänzende Stuhltests im höheren Alter.

„Unsere Analysen zeigen sehr klar: Beide Vorsorgestrategien sind hochwirksam. Entscheidend ist nicht so sehr, welche Methode gewählt wird, sondern dass die Vorsorge von möglichst vielen Menschen genutzt wird“, sagt Studienleiter Hermann Brenner.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum

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