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Faktencheck Atemwegsinfekt: Wenn die Selbstreinigung Unterstützung braucht

Möglichst viel trinken, so lautet ein gängiger Tipp bei Infekten der oberen und unteren Atemwege. Die Flüssigkeit soll den Schleim verdünnen, damit er besser von den Flimmerhärchen abtransportiert werden kann. Doch ist dieser Rat wissenschaftlich belegt?

30.11.2025

Gelo Praxistipp November
© Foto: vierfotografen

Obere und untere Atemwege verfügen über ein effizientes Selbstreinigungssystem, die sogenannte mukoziliäre Clearance. Auf der Schleimhaut der Atemwege sitzen winzige Flimmerhärchen. Die auch als Zilien bezeichneten Härchen transportieren wie ein kontinuierlich arbeitendes Förderband Schleim und daran anhaftende Fremdpartikel wie Viren und Bakterien in Richtung Rachen. Dort wird das Sekret unbemerkt runtergeschluckt oder durch Husten aus den Atemwegen befördert. Ein akuter Atemwegsinfekt beeinträchtigt den natürlichen Selbstreinigungsmechanismus. Die Schleimhaut schwillt an, es wird vermehrt zähflüssiger Schleim gebildet, die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen wird reduziert und die typischen Symptome wie Schnupfen und Husten entwickeln sich.

Viel trinken gilt häufig als wichtigste Empfehlung. Für den Nutzen einer zusätzlich erhöhten Flüssigkeitszufuhr bei verschleimten Atemwegen gibt es jedoch keine Belege. Studien zeigen, dass die Trinkmenge die mukoziliäre Clearance nicht beeinflusst.1Auch die Temperatur der Getränke hat keinen positiven Effekt auf die Selbstreinigung. Heißgetränke verbessern den Schleimtransport nicht, Kaltgetränke können ihn sogar verlangsamen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bleibt dennoch wichtig, um den Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten, insbesondere bei Fieber und erhöhtem Flüssigkeitsverlust. Welche Maßnahmen können die Selbstreinigung stattdessen unterstützen?

Löst den Schleim und befreit die Atemwege

GeloMyrtol® forte aktiviert die Selbstreinigung der gesamten Atemwege: Es erhöht die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen, verflüssigt den zähen Schleim und steigert so den Abtransport von Viren und Bakterien.1-4 Ihre Kunden atmen befreit auf, denn die lästigen Symptome werden spürbar gelindert und die Krankheitsdauer verkürzt.

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© Foto: G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG

1App EM. In: Entzündliche Erkrankungen des Bronchialsystems. Springer; 2000:27–53. 2Lai Y, et al. American Journal of Rhinology & Allergy. 2014;28(3):244–248. 3Beuscher N, et al. Zeitschrift für Phytotherapie, Abstractband 8. Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie 1997:9–10. 4Begrow F, et al. Advances in therapy. 2012;29(4):350–358.

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