Grippeimpfung bei Einnahme von Methotrexat

(kib) Möglicherweise wirkt die Grippeimpfung bei Patienten mit rheumatoider Arthritis besser, wenn die Behandlung mit Methotrexat kurzzeitig ausgesetzt wird. Das legen die Ergebnisse einer aktuellen Studie nahe.

24.09.2019

Arzthelferin setzt Spritze am Oberarm
© Foto: sharryfoto / stock.adobe.com
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Die Wissenschaftler aus Korea und den USA untersuchten Patienten mit rheumatoider Arthritis, die gleichzeitig mit Methotrexat behandelt wurden. Dazu wurden 199 Patienten in vier Gruppen aufgeteilt. Die erste setzte ihre Methotrexat-Behandlung wie gewohnt fort. Die zweite Gruppe unterbrach die Einnahme für vier Wochen vor der Impfung, die dritte Gruppe unterbrach die Einnahme für zwei Wochen vor und zwei Wochen nach der Impfung und die vierte Gruppe unterbrach die Einnahme für vier Wochen nach der Impfung.

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Alle Patienten wurden mit einer Kombination der Varianten H1N1, H3N2 und B-Yamagata geimpft. Vier Wochen nach der Impfung wurde die Antwort des Körpers auf die Impfung durch Bestimmung des Antikörperlevels getestet.

Patienten aus Gruppe 3 erreichten einen höheren zufriedenstellenden Schutz gegen alle drei Varianten, als Patienten der ersten Gruppe. Auch die Patienten der Gruppe 2 und 4 zeigten eine bessere Antwort als Patienten der ersten Gruppe für 2 der 3 Varianten. Dabei stellten die Forscher keine auffällige Verschlechterung der Krankheitsaktivität fest.

Quelle: DeutschesGesundheitsPortal

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