Herzrasen: harmlos oder gefährlich?

(kib) Wenn das Herz „bis zum Hals schlägt“, sind meist Aufregung oder körperliche Anstrengung der Auslöser. Beginnt das Pumporgan allerdings wie aus dem Nichts zu rasen, sollte das Herzrasen beim Arzt abgeklärt werden. Bei der Ursachensuche helfen kann eine Checkliste der Deutschen Herzstiftung.

14.06.2017

Grafik Herzschwäche
© Foto: psdesign1 / stock.adobe.com
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Plötzlich auftretende Anfälle von Herzrasen mit Herzfrequenzen über 140 Schlägen pro Minute können durch verschiedene Herzerkrankungen verursacht werden. In vielen Fällen wird der beschleunigte Herzschlag durch Vorhofflimmern ausgelöst. Diese häufigste Form von Herzrhythmusstörungen ist zwar nicht akut gefährlich, da die Herzkammern die größte Pumparbeit leisten. Allerdings können sich in den Vorhöfen Blutgerinnsel bilden, die dann in der Folge einen Schlaganfall auslösen können.

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Doch nicht jedes Herzrasen hat eine ernsthafte Erkrankung als Ursache. Beginnen die Anfälle plötzlich, ohne jeden Anlass und lassen sie sich durch Manöver wie das Trinken eines Glases Wassers beenden, stehen die Chancen gut, dass es sich um gutartiges Herzjagen handelt. Diese Form der Herzrhythmusstörung kann zwar für Betroffene sehr belastend sein, ist aber in den meisten Fällen heilbar.

Die kostenfreie Checkliste zu Herzrasen finden Sie in PDF-Form auf der Internetseite der Deutschen Herzstiftung. Diese kann in Vorbereitung auf das Arztgespräch ausgefüllt werden und erleichtert dem Arzt die Spurensuche.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

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