iFOBT werden Kassenleistung

(kib) Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen ab April die Kosten für quantitative immunologische Stuhltests (iFOBT) im Rahmen der Darmkrebsvorsorge. Über das Prozedere und die Höhe des Honorars haben sich Ärzte und Krankenkassen jetzt im Bewertungsausschuss geeinigt.

16.03.2017

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© Foto: SP-PIC / Fotolia
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Das neue Stuhltest-Verfahren zur Früherkennung von Darmkrebs, bei dem okkultes Blut immunologisch nachgewiesen wird, steht damit ab 1. April gesetzlich Versicherten als Kassenleistung zur Verfügung. Anspruch haben Patienten ab 50 Jahren.

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Die Leistung beruht auf der im Oktober in Kraft getretenen Änderung der Krebsfrüherkennungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses. Hintergrund: Studien haben gezeigt, dass mit immunologischen Tests nicht sichtbares Blut im Stuhl mit einer höheren Sensitivität nachgewiesen werden kann als mit dem derzeit verwendeten Guajak-basierten Test (gFOBT).

Quelle: Ärzte Zeitung

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