Jetzt gegen Grippe impfen lassen
Wie es in einer Mitteilung der EU-Agentur heißt, nehmen die Influenza-Fälle in den Ländern der Europäischen Union/des Europäischen Wirtschaftsraums drei bis vier Wochen früher zu als in den beiden letzten Saisons.
Die Empfehlungen
- Personen mit einem erhöhten Risiko für schwere Erkrankungen sollten sich unverzüglich impfen lassen. Zu diesen Gruppen gehören Personen über 65 Jahre, Schwangere, Menschen mit Vorerkrankungen und chronischen Erkrankungen oder mit geschwächtem Immunsystem sowie Menschen, die in Einrichtungen wie Langzeitpflegeeinrichtungen leben.
- Wer im Gesundheitswesen tätig ist oder in einer Langzeitpflegeeinrichtung arbeitet, sollte sich jetzt impfen lassen.
- Gesundheitseinrichtungen und Langzeitpflegeeinrichtungen sollten ihre Vorsorgepläne und Maßnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle verstärken und Mitarbeitende und Besucherinnen und Besucher dazu anhalten, in Zeiten erhöhter Verbreitung von Atemwegsviren Gesichtsmasken zu tragen.
- Gesundheitsdienstleister sollten erwägen, Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf unverzüglich antivirale Medikamente zu verabreichen, um Komplikationen zu reduzieren.
- Gesundheitsdienstleister sollten während Ausbrüchen in Einrichtungen, zum Beispiel Langzeitpflegeeinrichtungen, den Einsatz einer antiviralen Prophylaxe in Betracht ziehen.
- Die Länder sollten eine klare, maßgeschneiderte Kommunikation über Impfungen, Handhygiene und Atemwegsetikette fördern, um die Übertragung in der Bevölkerung zu verringern.
Quelle: Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle