Kampagne #MedSafetyWeek: Medikamente sicherer machen
Mehr als 130 Organisationen aus über 115 Ländern beteiligen sich an der Kampagne #MedSafetyWeek, die dieses Jahr bereits zum zehnten Mal stattfindet. In Deutschland sind das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, dafür zuständig, Verdachtsfallmeldungen entgegenzunehmen und zu bewerten.
Verdachtsfälle online melden
Nicht alle Nebenwirkungen eines Arzneimittels können vor der Zulassung erkannt werden. Deshalb liefern Verdachtsfallmeldungen wichtige Hinweise auf mögliche Risiken und helfen dabei, neue oder seltene Nebenwirkungen frühzeitig zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Patientensicherheit zu ergreifen. Der Verdacht auf eine Arzneimittelnebenwirkung kann auf nebenwirkungen.bund.de an das BfArM oder Paul-Ehrlich-Institut übermittelt werden.
„Jede Meldung zählt. Nur mit Informationen aus der breiten Anwendung eines Arzneimittels lassen sich Risikosignale früh ermitteln und bei Bedarf wirkungsvolle Maßnahmen für den Patientenschutz treffen“, betont Prof. Karl Broich, Präsident des BfArM.
Werden Sie Teil der #MedSafetyWeek
Auch Sie können Teil der #MedSafetyWeek werden, indem Sie während der Kampagnenwoche ab dem 03.11. die Botschaft von BfArM und Paul-Ehrlich-Institut auf den Social-Media-Kanälen Ihrer Apotheke teilen. Eine weite Verbreitung der Botschaft trägt dazu bei, das Bewusstsein für unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu stärken und mehr Menschen dazu zu ermutigen, Verdachtsfälle zu melden.
#MedSafetyWeek: Video vom Uppsala Monitoring Centre
Quelle: BfArM