Mammografie-Screening ab 45 Jahre

Künftig können auch jüngere Frauen im Alter von 45 bis 49 Jahren am Mammografie-Screening teilnehmen. Den Weg dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in der vergangenen Woche freigemacht.

von Kirsten Bechtold
23.10.2026

Röntgen-Assistentin führt bei einer Frau eine Mammographie durch.
© Foto: Valerii Apetroaiei / stock.adobe.com
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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die untere Altersgrenze für das qualitätsgesicherte Früherkennungsprogramm auf Brustkrebs von bisher 50 auf 45 Jahre abgesenkt. Damit haben künftig rund 2,5 Millionen weitere gesetzlich versicherte Frauen Anspruch auf die Untersuchung als Kassenleistung, teilt der G-BA mit. 

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Da die Screening-Zentren und einladenden Stellen ihre organisatorischen Prozesse und Kapazitäten schrittweise anpassen müssen, greift zunächst eine zweistufige Übergangslösung:

  • Selbstanmeldung ab 1. August 2027: Neu anspruchsberechtigte Frauen im Alter von 45 bis 49 Jahren können sich voraussichtlich ab diesem Stichtag eigeninitiativ über die Zentralen Stellen für einen Termin in einer Screening-Einheit anmelden.
  • Persönliche Einladung ab Januar 2028: Der reguläre, flächendeckende Versand schriftlicher Einladungen mit konkretem Terminvorschlag startet voraussichtlich Anfang 2028.

Quelle: G-BA

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