Medizinalcannabis: Aus diesen Ländern kommt das meiste

(kib) Kanada lieferte im vergangenen Jahr mit Abstand am meisten Cannabis für medizinische und wissenschaftliche Zwecke nach Deutschland. Platz zwei der Exportländer belegt Dänemark, ganz dicht gefolgt von den Niederlanden auf Platz drei. Das zeigen Zahlen der Bundesopiumstelle.

12.09.2022

Nahaufnahme einer Forscherin, die trockene Cannabisknospen in eine Plastiktüte steckt.
© Foto: CasarsaGuru / Getty Images / iStock
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Insgesamt lieferten 17 Länder aller Kontinente in relevanten Mengen Cannabis in Form von getrockneten Blüten und Extrakten nach Deutschland. Aus Kanada kamen 6493 Kilogramm, aus Dänemark 3726 und aus den Niederlanden 3724 Kilogramm im vergangenen Jahr nach Deutschland. Auch Portugal mit 2413 Kilogramm Liefermenge und Australien mit 1566 Kilogramm gehören zu den großen Exportländern.

Das importierte Cannabis muss aus einem Anbau zu medizinischen Zwecken stammen, der im Herkunftsland unter staatlicher Kontrolle gemäß dem Einheits-Übereinkommen von 1961 steht. Vor der Einfuhr werden diese betäubungsmittelrechtlichen Anforderungen durch die Bundesopiumstelle des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) durch internationale Kommunikation mit der zuständigen Schwesterbehörde im Ausland überprüft.

Quelle: BfArM / Bundesopiumstelle

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