Neue Mutprobe: Auf „Hot Chip“ folgt „Salt Chip“

(kib) Nach dem Hype um „Hot Chips“ in den Sozialen Medien gibt es nun eine neue Mutprobe: die „Salt Chips“-Challenge. Das berichtet die Verbraucherzentrale Hessen.

12.02.2024

Schale mit Chips
© Foto: rudisill / Getty Images / iStock
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Die sargähnliche Verpackung der „Salt Chips“ mit einem sich erbrechenden Smiley erinnert an die „Hot Chips“, berichtet die Verbraucherzentrale Hessen. Letztere sind wegen ihres hohen und schwankenden Capsaicin-Gehalts eine Gesundheitsgefahr und wurden Ende 2023 in einigen Bundesländern vom Markt genommen.

Zwei Gramm Salz pro Chip

„Salt Chips“ werden für teure 12,99 bis 17,99 Euro verkauft. Eine Packung enthält einen einzelnen Chip aus Mais- und Weizenmehl, Salz und Zusatzstoffen. Der Salzgehalt liegt bei 40 Prozent: Das sind zwei Gramm Salz pro Chip.

Durst, Brechreiz und Kopfschmerzen

Der Verzehr von zwei Gramm Salz in einem „Salt Chip“ führt eventuell zu Brechreiz und Kopfschmerzen, ganz sicher zu großem Durst. Bei über 16-Jährigen hinterlässt ein einmaliger Verzehr keine bleibenden Schäden.

Für Kleinkinder lebensgefährlich

Bei einigen „Salt Chips“ ist ein Warnhinweis zu finden, dass das Produkt aufgrund des hohen Salzgehalts nicht für Personen unter 16 Jahren geeignet ist. Die Chips sollten nicht in die Hände von Kleinkindern gelangen.

"Bei einem zwei- bis dreijährigen Kind mit zwölf Kilogramm Körpergewicht könnten schon sechs Gramm Salz am Tag lebensbedrohlich sein, das wären drei Chips“, warnt Stella Glogowski, Leiterin der Fachgruppe Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Hessen.

Grundsätzlich gilt für jeden Menschen: Ein halbes bis ganzes Gramm Kochsalz pro Kilogramm Körpergewicht ist lebensgefährlich.

Quelle: Verbraucherzentrale Hessen

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