Podcast PTA FUNK: Fresh-up Ranolazin
- Indikation: Der Wirkstoff Ranolazin dient der ergänzenden Therapie bei stabiler Angina pectoris, wenn Betablocker oder Calcium-Antagonisten nicht ausreichen oder unverträglich sind.
- Mechanismus: Ranolazin beeinflusst vermutlich natriumabhängige Kanäle und senkt so die Calcium-Konzentration in den Herzmuskelzellen.
- Effekt: Das verringert die Kontraktion des Herzens und sorgt für eine verbesserte Durchblutung des Herzmuskels.
Dosierung
- empfohlene Anfangsdosis: 375 mg 2 x täglich
- nach 2 bis 4 Wochen: 500 mg 2 x täglich
- Maximaldosis: 750 mg 2 x täglich
Kontraindikationen
Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren, z. B.:
- Itraconazol, Ketoconazol, Posaconazol, Voriconazol
- HIV-Proteasehemmer
- Clarithromycin, Telithromycin
- Nefazodon
- Grapefruitsaft
Vorsicht: QT-Zeit-Verlängerung als Nebenwirkung
- dosisabhängig
- führt zu Herzrhythmusstörungen und im Extremfall zu Kammerflimmern
- Symptome: Schwindel, Herzstolpern, Unwohlsein
- regelmäßig EKG zur Kontrolle
Lesen statt hören – Serie Fresh-up: Ranolazin
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