Protest: Licht aus am 17. Dezember
Wie die Pharmazeutische Zeitung berichtet, sollen die Apotheken in Deutschland dann unter dem Stichwort "Versorgungsblackout" vorübergehend das Licht ausmachen. Damit soll auf die schlechte wirtschaftliche Lage der Apotheken hingewiesen und der Forderung nach einer Honorarerhöhung Nachdruck verliehen werden.
Die Aktion "soll erfahrbar machen, was es heißen würde, wenn die flächendeckende Arzneimittelversorgung wegbricht. Es geht darum, den Anliegen der Apothekerschaft eine möglichst breite Aufmerksamkeit zu verschaffen, ohne die Leistungen für Patientinnen und Patienten einzuschränken", heißt es von Seiten der Abda.
Abda unterstützt mit Materialien
Zur Vorbereitung der Aktion stellt die ABDA Materialien (z. B. Plakate, Anzeigen) bereit. Neben einem Leitfaden soll zudem auch ein Handzettel zur Information der Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen.
Apotheken werden gebeten, das "Versorgungsblackout-Motiv" gut sichtbar am Apotheken-Eingang zu platzieren. Als Protest-Untermalung wird zudem im Schaufenster das "rot-weiße Flatterband in Kampagnen-Optik" empfohlen.
Die Kundschaft solle im Vorfeld über den Inhalt und den Grund der Aktion informiert werden, heißt es. Am Aktionstag sollen die Inhaberinnen und Inhaber dann in einem "frei wählbaren Zeitraum" die Lichter ausschalten. Nur eine Notbeleuchtung bleibe an.
Weitere Informationen finden Sie unter apothekenkampagne.de.
Quelle: Pharmazeutische Zeitung