Salbutamol: AOK übernimmt Mehrkosten

(kib) Ab 1. Februar 2026 übernimmt die AOK für ihre Versicherten Mehrkosten für Salbutamol-haltige Dosieraerosole, die den Festbetrag übersteigen. Die Ausnahmeregelung gilt, solange ein Versorgungsmangel besteht.

29.01.2026

Junge Frau im gelben Pullover hält Dosieraerosol in der Hand.
© Foto: Daniel Beckemeier / stock.adobe.com
Anzeige

Das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte, das für die Bewertung von Lieferengpässen zuständig ist, hatte aufgrund des bestehenden Versorgungsmangels für Salbutamol-haltige Arzneimittel in Dosieraerosolen Empfehlungen zur Abmilderung möglicher Engpässe veröffentlicht.

Aktueller Podcast

Bei den aktuell verfügbaren Arzneimitteln fallen jedoch Mehrkosten an, da deren Preis über dem Festbetrag liegt, teilt der AOK-Bundesverband mit.

Weil nicht alle Versicherten auf alternative Therapien umgestellt werden können und die deutsche Ware derzeit nicht flächendeckend zum Festbetrag verfügbar ist, haben die AOKs die Übernahme der Mehrkosten für ihre Versicherten beschlossen.

Salbutamol ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Beta-2-Sympathomimetika und wird bei der Behandlung von Asthma bronchiale und chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD) eingesetzt.

Quelle: AOK-Bundesverband

Kommentar schreiben

Die Meinung und Diskussion unserer Nutzer ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie im Sinne einer angenehmen Kommunikation auf unsere Netiquette. Vielen Dank!

Pflichtfeld *