Salbutamol-Spray: Ersatzkassen übernehmen Mehrkosten

(kib) Mit sinkenden Temperaturen steigt regelmäßig der Bedarf an Atemwegstherapeutika. Eine seit über zwei Jahren instabile Versorgungslage besteht bei Salbutamol-haltigen Inhalativa. Für sie übernehmen die Ersatzkassen seit dem 1. November unter bestimmten Voraussetzungen die Mehrkosten für Patientinnen und Patienten.

03.10.2025

Mutter hält ihrer um Luft ringenden Tochter ein Asthmaspray hin.
© Foto: Prostock-studio / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodelle)
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Die Mehrkosten werden bundesweit für die Dauer des Lieferengpasses Salbutamol-haltiger Dosieraerosole übernommen, sofern eine Versorgung mit einem Arzneimittel, dessen Apothekenverkaufspreis oberhalb des Festbetrages liegt, notwendig ist, heißt es in einer Erklärung des Verbands der Ersatzkassen.

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Apotheken können die Mehrkosten in diesem Fall über das Kassenrezept direkt mit der jeweiligen Ersatzkasse (TK, Barmer, DAK Gesundheit, KKH, hkk Krankenkassen, HEK Hanseatische Krankenkasse) abrechnen.

Diese Regelung gilt auch für Salbutamol Aldo-Union, ein Importarzneimittel in spanischer Aufmachung, sowie für den in Deutschland zugelassenen BronchoSpray Autohaler, teilt Hersteller InfectoPharm mit.

Durch die Mehrkostenübernahme der Ersatzkrankenkassen entstehen für betroffene Patientinnen und Patienten keine zusätzlichen finanziellen Belastungen.

Alle anderen gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten bis zur Höhe des Festbetrags.

Quelle: Verband der Ersatzkassen, InfectoPharm

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