Überreife Bananen: Nichts für Babys

(kib) Unreife Bananen sind grasgrün, überreife braun. Wann ist der beste Zeitpunkt, sie zu verzehren? Und warum sind braune Bananen eher ungeeignet für Babys? Die Verbraucherzentrale Bayern klärt auf.

06.02.2026

Baby isst eine Banane
© Foto: Topshots / stock.adobe.com
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Den Reifegrad einer Banane kann man ihrer Farbe entnehmen: Unreif ist sie grasgrün, wird dann sonnengelb und schließlich braun. Die persönliche Vorliebe entscheidet darüber, wann der beste Zeitpunkt zum Verzehr ist. Je nach Reifegrad ändert sich allerdings die Nährstoffzusammensetzung.

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Unreife, grüne Bananen enthalten viel resistente Stärke. Diese wird im Dünndarm nicht verdaut und wirkt wie ein Ballaststoff. „Sie kann die Darmgesundheit fördern und lässt den Blutzucker langsamer ansteigen“, sagt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Mit zunehmender Reife wird diese Stärke durch Enzyme in Zucker umgewandelt. Gelbe Bananen schmecken daher süßer und liefern schnell verfügbare Energie.

Überreife Bananen enthalten Alkohol

Verfärbt sich die Banane von gelb nach braun, entsteht durch natürliche Gärung Alkohol. Je brauner die Banane ist, desto mehr. Wie die Verbraucherzentrale mitteilt, konnte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in überreifen Bananen Spitzenwerte von mehr als sieben Gramm Alkohol pro Kilogramm nachweisen.

Das ist eine Menge, die für Babys und Kleinkinder schädlich ist. Sie sollten diese besser nicht mehr verzehren. Backen oder Kochen verflüchtigt sich der Alkoholgehalt hingegen.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern

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