Ukraine: Pharmazeutische Hilfe bleibt lebenswichtig

(kib) Die Hilfsorganisation Apotheker ohne Grenzen weist nach vier Jahren Krieg darauf hin, dass pharmazeutische Hilfe nach wie vor lebenswichtig ist für die Menschen in der Ukraine.

27.02.2026

Zwei Hände greifen ineinander, ein Handrücken zeigt die Ukrainische Flagge.
© Foto: Darya Lavinskaya / stock.adobe.com
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Wie es in einer Mitteilung der Hilfsorganisation heißt, steigen die Patientenzahlen und vielerorts sind Medikamente knapp. Die Kliniken arbeiten unter enormem Druck und Personal und Materialien fehlen.

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Daher setzt Apotheker ohne Grenzen die Nothilfe konsequent fort und unterstützt Menschen in der Ukraine weiterhin gemeinsam mit seinen internationalen und lokalen Partnerorganisationen.

So sieht die Hilfe aus

Die Unterstützung setzt direkt an den jeweiligen Bedarfen der unterschiedlichen, medizinischen Einrichtungen an. Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen prüft Apotheker ohne Grenzen regelmäßig die konkreten Medikamentenlisten der Kliniken, organisiert die Beschaffung und unterstützt die Transporte.

Seit Beginn der Langzeit-Nothilfe wurden auf diese Weise bereits 223 Hilfslieferungen mit Medikamenten und medizinischem Equipment umgesetzt. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass medizinische Einrichtungen auch unter Kriegsbedingungen funktionieren können.

In den nächsten Tagen startet die nächste Lieferung: Ziel ist das Kinderklinikum in Sumy. Die Lieferungen helfen Kliniken, Therapien fortzuführen, Notfälle zu behandeln und Patienten zu versorgen, deren Behandlung sonst aus finanziellen oder logistischen Gründen gefährdet wäre.

Spenden ermöglichen Hilfe

Die Ukraine-Hilfe von Apotheker ohne Grenzen finanziert sich maßgeblich über Spenden. Jede Unterstützung trägt dazu bei, Medikamentenlieferungen zu ermöglichen und die Versorgung von Patienten langfristig zu sichern.

Quelle: Apotheker ohne Grenzen Deutschland e. V.

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