Öffentliche Apotheke

Die meisten Pharmazeutisch-technischen Assistenten arbeiten in der öffentlichen Apotheke. Im Jahr 2023 waren es 67.799 (inkl. PTA-Praktikanten). Der Beruf ist eindeutig weiblich: 96,6 Prozent sind Frauen.

von Kirsten Bechtold
20.06.2023

PTA berät Mutter mit zwei kleinen Kindern in der Offizin.
© Foto: ABDA (Symbolbild mit Fotomodellen)
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PTA, die sich für die Arbeit in der öffentlichen Apotheke entscheiden, arbeiten in der Offizin, der Rezeptur und im Labor. Hier üben sie pharmazeutische Tätigkeiten aus. Im Sinne der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) zählen dazu:

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  • die „Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln“,
  • die „Prüfung von Ausgangsstoffen oder Arzneimitteln“,
  • die „Abgabe von Arzneimitteln“ und
  • die „Information und Beratung über Arzneimittel“.

Ebenso ist die „Überprüfung von Arzneimitteln sowie die Beobachtung, Sammlung und Auswertung von Arzneimittelrisiken und Medikationsfehlern in Krankenhäusern […]“, eine pharmazeutische Tätigkeit.

Last but not least zählt das Medikationsmanagement dazu. Dieses dient laut ApBetrO dazu, dass „die gesamte Medikation des Patienten, einschließlich der Selbstmedikation, wiederholt analysiert wird […].

Ziel ist es, „die Arzneimitteltherapiesicherheit und die Therapietreue zu verbessern, indem arzneimittelbezogene Probleme erkannt und gelöst werden“. All diese Tätigkeiten erledigen PTA als Teil eines Teams, nach dem Wortlaut des Gesetzes unter Aufsicht des Apothekers.

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