Video: Spironolacton-Suspension

Rezepturprofi Sarah Siegler aus unserem PTA Beirat zeigt im Video, wie sie eine Spironolacton-Suspension für ein sechs Monate altes Baby herstellt. Dabei ist ihr ganzen Expertenwissen als PTA gefragt.

30.07.2022

PTA Sarah Siegler in der Rezeptur
© Foto: Sarah Siegler
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Suspensionen sind grobdisperse Zweiphasensysteme. Sie müssen so stabil hergestellt werden, dass der Wirkstoff über den gesamten Anwendungszeitraum exakt dosiert entnommen und verabreicht werden kann. Im Beispielfall hat der Kinderarzt den Verdacht, dass das Baby den in der Zubereitung enthaltenen Konservierungsstoff Kaliumsorbat nicht verträgt. Er hat sich deshalb schon am Vortag telefonisch in der Hohenzollern-Apotheke, in der Siegler arbeitet, nachgefragt, ob eine sondengängige Spironolacton-Suspension ohne das Konservierungsmittel herstellbar sei. 

Hilfe, das Baby verträgt den Konservierungsstoff nicht!

Wird ein Inhaltstoff aus einem Fertigarzneimittel oder einer standardisierten Rezeptur nicht vertragen, dann sind PTA mit ihrem Expertenwissen gefragt. Im Rahmen der Rezeptur kann da meist einfach Abhilfe geschaffen werden, in dem in Absprache mit dem Arzt die Rezeptur abgeändert wird. Eine neue Plausibilitätsprüfung ist unbedingt anzufertigen, erklärt Rezepturprofi Sarah Siegler.

Video: Spironolacton-Suspension

Serie Rezeptur: Spironolacton-Suspension

In der August-Ausgabe lesen Sie in der Serie Rezeptur, worauf Sie bei der Herstellung von Spironolacton-Suspension achten müssen.

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