Gänsefingerkraut: Das Krampfkraut von der Gänseweide

Als Bodendecker auf dem Trittrasen muss die Pionierpflanze einiges erdulden. Dabei ist das Kraut eine bewährte Heilpflanze, die vor allem wegen ihres Gerbstoffgehalts geschätzt wird.

von Petra Schicketanz
30.08.2021

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© Foto: ferkhova / stock.adobe.com
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  • Gänsefingerkraut wird zur Blütezeit von Mai bis September geerntet, liefert die Droge Anserina herba.
  • Wegen seiner adstringierenden Wirkungen wird es bei Durchfallerkrankungen und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut verwendet.
  • Traditionell dient das Frauenkraut als Spasmolytikum bei prämenstruellem Syndrom und starken Regelblutungen.
  • In der Psychosomatik gilt es als Helferpflanze bei seelischer Verkrampfung und Stress.
  • Bei innerlicher Anwendung als Tee oder Milchabkochung können die Symptome eines Reizmagens verstärkt werden.
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