Gemeine Nachtkerze: Ein gelber Hingucker

Die Ureinwohner Nordamerikas verwendeten sie als Arzneimittel zur Blutreinigung, bei Wunden, Haut- und Lungenleiden. Darüber hinaus schätzten sie die Pflanze, die von der Wurzel bis zur Blüte essbar ist, als Nahrungsmittel.

von Petra Schicketanz
27.02.2026

Gemeine Nachtkerze
© Foto: bauhaus1000, Getty Images
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  • Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) wurde vom Naturheilverein (NHV) Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres 2026 gekürt.
  • Bis auf die Stängel sind alle Teile der aus Nordamerika stammenden Pflanze essbar.
  • Das fette Öl der Samen (Oenotherae oleum) zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Linolsäure und Gammalinolensäure aus.
  • In der Erfahrungsheilkunde wird Nachtkerzenöl unter anderem innerlich verwendet bei Neurodermitis, diabetischer Neuropathie und Mastodynie.
  • Gelegentlich treten bei innerer Anwendung Verdauungsstörungen, Übelkeit und Kopfschmerzen auf, selten auch allergische Reaktionen.
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