Meine Meinung zählt: Wie finden Sie Weihnachtsgeschenke von der Apotheke?

Wir stellen Fragen, Sie antworten: An dieser Stelle lassen wir monatlich PTA zu Wort kommen. Zu alltäglichen Problemen, die die Arbeit in der Apotheke so herausfordernd machen. Diesmal geht es um Weihnachtsgeschenke von der Apotheke an Kundinnen und Kunden.

28.11.2025

Meine Meinung zählt: Wie finden Sie Weihnachtsgeschenke von der Apotheke?
© Foto: DAS PTA MAGAZIN
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Sibylle Hennig

Apotheke am Park, Lalendorf

Sehr gut. Unsere Kunden sorgen dafür, dass wir unser Gehalt bekommen. Die Onlineapotheken geben ihr Bestes, um Kunden abzuwerben. Ein persönliches Geschenk zu Weihnachten von meiner Apotheke vor Ort wäre etwas, was mir als Kunde Anerkennung gibt.

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Martina Schmiemann

Stern-Apotheke, Münster

Wer in die Apotheke kommt, bekommt eine ausführliche und gute Beratung, und zwar kostenlos. Ich finde, das ist Geschenk genug. Diese ständige Fragerei nach noch einem Pröbchen (das hinterher sowieso im Müll landet) geht mir ziemlich auf den Geist. Kein anderer Einzelhandel muss sich Gedanken über Zugaben machen. Wir sollten stolz auf unsere qualifizierte Beratung sein!

Diana Hillenbrand

Löwen Apotheke, Urbach

Wenn sie Freude verbreiten und praktisch sind, sind Geschenke eine super Sache für die KundInnen! Weihnachtsgeschenke sind eine prima Werbeaktion, um KundInnen in die Apotheke zu locken und sie zu animieren, doch noch etwas mehr einzukaufen. Hübsch verpackt und Gratisproben dazu, bringen sie nicht nur Kinderaugen zum Leuchten!

Daniela Kloß

Wesel-Apotheke, Wesel 

Es ist eine nette kleine Aufmerksamkeit, gerade für treue Stammkunden.
 

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Josefine Mauerer

Apotheke St. Stephan, Waldmünchen

Meine Chefs spenden seit Jahren eine größere Summe an örtliche Einrichtungen, die etwa Kinder oder Senioren unterstützen. Das finde ich tausendmal besser als etliche kleine Geschenke, die letztlich doch nur rumstehen.

Gitte Widl

St. Wolfgang Apotheke, St. Wolfgang

Sie sind fast nicht weg zu denken, so wie der Traubenzucker. Aber auch der wird hinterfragt. Es kommt auf die Art des Geschenks an, am besten was zum Verbrauch, bloß kein Plastikteil mehr und auch auf den Geldbeutel des Inhabers kommt es an. Die Kunden müssen nicht unbedingt so verwöhnt werden. Aber wenn die Kollegen beschenken, kann man sich da rausnehmen? Alles nicht so einfach, sehr viel Widerspruch in sich.

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Annette Hinz

Apotheke im Multimedicum, Meinerzhagen

Eigentlich unnötig. Das befeuert nur die Meinung der Kunden, sie müssten immer etwas dazubekommen. Woanders gibts auch nichts geschenkt.

Susann Hähnel,

Apotheke am Markt, Hirschfelde

Ich würde nichts mehr verschenken. Die finanzielle Lage lässt dafür keinen großen Spielraum. In vielen anderen Geschäften gibt es auch keine Geschenke. Nur in den Apotheken ist es dem Kunden nicht zu peinlich, zu fragen, ob es denn dieses Jahr ein Geschenk gibt. Wir erbringen so viel kostenfreien Service für die Kunden, das gibt es sonst in keinem anderen Geschäft. Irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Kunden müssen wieder mal auf dem Boden der Tatsachen ankommen.

Brigitte Neuhäusler

Ralf-die Apotheke, Geiselhöring

In unserer Apotheke hat der Chef seit einigen Jahren die Weihnachtsgeschenke zu Gunsten einer vierstelligen Spende für eine gemeinnützige Einrichtung abgeschafft. Ein großes Plus für das Team, denn in der Vorweihnachtszeit gibt es sowieso genug zu tun und einige Kunden kamen wirklich nur, um ein Geschenk "abzustauben". Eigentlich hat jeder, was er braucht, und ist nicht auf welche Kleinigkeit auch immer angewiesen. Der Hinweis auf die Spende stellt die Kunden meistens zufrieden.

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