Reizdarmsyndrom

31.12.2022

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© Foto: dragana991 / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)
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Phytotherapie hilft-- Psychische Belastungen und Stress spielen beim Reizdarmsyndrom (RDS) eine wichtige Rolle. Sie stören die Darm-Hirn-Achse. Ausdruck findet dies in Motilitätsstörungen und viszeraler Hypersensitivität. Dazu kommt eine erhöhte Darmpermeabilität. RDS ist verbunden mit verschiedensten Symptomen: Magenschmerzen, Sodbrennen, Völlegefühl, Krämpfen, Diarrhö und Obstipation. Die komplexe Pathophysiologie und Symptomatik erfordern eine multimodale Therapie. Ernährungsumstellung und Entspannungsverfahren etwa gehören zu den Therapien mit belegter langfristiger Wirksamkeit. Das Gleiche gilt für das Phytotherapeutikum STW 5. Eine Placebo-kontrollierte Studie hat einen signifikanten Vorteil für STW 5 in der Reduktion des Symptomscores erstmals am Tag 28 gezeigt, weiterhin am Tag 56. Und auch nach acht Monaten war die STW 5-Gruppe noch im Vorteil. STW 5 greift an der gestörten Darm-Hirn-Achse an. Im Rattenmodell hemmt es die gesteigerte Freisetzung von Corticotropin Releasing Factor und so die Dickdarm-Motilität. Auch vermindert es die Durchlässigkeit des Darms. Mikroentzündungen sind die Ursache dafür, dass sich Klebeproteine in den Tight-Junctions auflösen und die Darmwand durchlässiger wird. STW 5 reduziert proinflammatorische Zytokine und wirkt dem Auflösungsprozess entgegen. Dem unterschiedlichen Symptomspektrum tragen zwei verschiedene STW 5-Extrakte Rechnung. Während Iberogast ® Classic seinen Fokus bei Motilitätsstörungen hat, wirkt das anders zusammengesetzte Iberogast ® Advance vor allem gegen Hypersensitivität und Entzündung.

Quelle: DGVS-Kongress, Symposium „Darm-Hirn-Achse: Mehr als nur ein Bauchgefühl“, Bayer Vital, September 2022

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