30.04.2018

Update: Präbiotika

von Beate Ebbers

Die als Präbiotika bezeichneten löslichen Ballaststoffe können vom Körper nicht verdaut werden. Sie kommen in vielen Gemüsen wie TopinamBur oder Artischocke vor und sollen die Gesundheit positiv beeinflussen.

© karepa / stock.adobe.com


  • Präbiotika sind unverdauliche, lösliche Ballaststoffe, denen ein positiver Effekt auf die Gesundheit nachgesagt wird.
  • Sie fördern die Vermehrung von Bifidobakterien und Laktobazillen im Dickdarm und hemmen das Wachstum pathogener Bakterien.
  • Als Reservekohlenhydrate sind Präbiotika in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten und können Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln sowie bilanzierten Diäten zugesetzt werden.
  • Präventive und therapeutische Wirkungen sind nicht ausreichend belegt. Health Claims sind daher nicht zulässig.

Zu den Präbiotika zählen unter anderem Inulin (Gemisch aus Polysacchariden und Fruktosebausteinen), Frukto-Oligosaccharide (Oligofruktose, FOS) und Galakto-Oligosaccharide (GOS). Inulin und FOS sind als Reservekohlenhydrate natürliche Bestandteile (bis zu 20 %) von Pflanzen. Sie finden sich unter anderem in Topinamburknollen, Schwarzwurzeln, Chicoréewurzeln, Artischocken, Lauch, Zwiebeln, Knoblauch, Roggen und...

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