Abda und BVpta: PTA-Beruf gemeinsam weiterentwickeln
In einer Pressemitteilung der Berufsverbände heißt es: „Im Apothekenversorgung‑Weiterentwicklungsgesetz, das derzeit in parlamentarischer Beratung ist, sind Modellprojekte vorgesehen, nach denen PTA die Apothekenleitung unter bestimmten Bedingungen vorübergehend vertreten können. Die gemeinsame Forderung der beiden Verbände ist, diese Regelungen ersatzlos zu streichen.“
Uns geht es darum, echte Entwicklungsmöglichkeiten für PTA zu schaffen.
Anja Zierath, Vorsitzende des Bvpta
Anja Zierath, Vorsitzende des Bvpta, kommentiert: „Vertreten zu dürfen war nie unser eigentliches, alleiniges Ziel. Uns geht es darum, echte Entwicklungsmöglichkeiten für PTA zu schaffen. Wir haben die Bedenken der Apothekerschaft hinsichtlich der Wahrung des Fremdbesitzverbotes und der Sicherung des Heilberufestatus' ernstgenommen und setzen auf gemeinsame Lösungen für die Weiterentwicklung des PTA‑Berufs.“
Mit der Einführung einer bundesweit einheitlichen Weiterqualifikation für PTA sollen künftig neue Perspektiven eröffnet werden. Wichtig ist den Verbänden, dass sich eine neue Qualifikation auch in der Vergütung und in der beruflichen Anerkennung widerspiegelt.
Gemeinsames Konzept
An dem gemeinsamen Konzept arbeiten die Verbände bereits. Es umfasst vier zentrale Punkte:
- Einführung einer bundesweit einheitlichen, staatlich anerkannten Weiterqualifikation für PTA mit klar definiertem Kompetenzprofil und verbindlichen Qualifikationsanforderungen
- Einführung der Praxisanleitung für PTA‑Auszubildende
- Verbesserter Übergang von der PTA‑Ausbildung in das Pharmaziestudium
- Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen der PTA‑Ausbildung, einschließlich fairer Ausbildungsvergütung
Die Verbände betonen, dass strukturelle Verbesserungen in Ausbildung, Anerkennung und Bezahlung nötig sind, um den PTA‑Beruf langfristig zu stärken.
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Am 30. Januar 2026 befasste sich der Bundesrat mit dem Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz. Ein Punkt: Die PTA-Vertretungsbefugnis. Diese Idee der Bundesregierung lehnen die Mitglieder des Bundesrates jedoch ab.
Quelle: Abda, BVpta