BAK beschließt bundesweite PTA-Weiterqualifizierung
Strategische Entscheidung für die Apothekenpraxis
Die Basis für diesen Beschluss bildet das bereits im März 2026 mit dem Bundesverband PTA (BVpta) abgestimmte Eckpunktepapier „PTA stärken – Weiterqualifizierung ja, Vertretung nein“. Dieses soll nun weiterentwickelt werden.
„Wir haben eine Grundsatzentscheidung getroffen“, sagt Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer in einer Mitteilung der Abda: „PTA sind wertvolle Mitarbeitende in den Apotheken. Wir möchten ihnen Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung – verbunden mit einem klar definiertem Kompetenzprofil – in der öffentlichen Apotheke geben. Das stärkt einerseits die Attraktivität des Berufes und fördert andererseits die öffentlichen Apotheken dabei, ihr Dienstleistungsangebot noch stärker auszubauen.“
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Neue Rollen: Pädagogische Qualifikation und Praxisanleitung
Verabschiedet hat die BAK am 12. Mai bereits ein Curriculum für die Praxisanleitung. Damit sollen PTA pädagogisch qualifiziert werden, um PTA-Auszubildenden die notwendigen beruflichen Handlungskompetenzen zu vermitteln. Dies markiert einen ersten Schritt zu mehr Eigenverantwortung im Apothekenalltag.
Welche Ausweitung der Befugnisse noch folgen werden, muss final geklärt werden. Dabei spielt auch eine Rolle, dass die Weiterqualifizierung von PTA keine originäre Aufgabe der Apothekerkammern der Länder ist. Deshalb werden Umsetzungsmöglichkeiten in den Ländern unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere der Heilberufs- und Kammergesetze der Länder, und auch unter Einbezug Dritter noch ausgelotet, heißt es vonseiten der Abda.
Quelle: Abda