Mittagsschlaf räumt im Gehirn auf

(kib) Schon ein kurzes Schläfchen am Mittag kann dem Gehirn helfen, sich zu erholen und wieder besser lernfähig zu werden. Das zeigt eine Studie von Forschenden des Universitätsklinikums Freiburg und der Universität Genf.

18.02.2026

Frau schläft am Schreibtisch im Büro
© Foto: contrastwerkstatt / stock.adobe.com
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Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Gehirn durch einen kurzen Schlaf gezielt entlastet und wieder in einen lernbereiten Zustand versetzt werden kann. Diese Effekte seien bislang nur nach einer ganzen Nacht Schlaf bekannt.

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Was passiert im Gehirn?

Das Gehirn ist tagsüber durchgängig aktiv: Neue Eindrücke, Gedanken und Informationen werden verarbeitet, die Verbindungen zwischen Nervenzellen (Synapsen) verstärken sich dadurch.

Diese verstärkten synaptischen Verbindungen sind eine wichtige neuronale Grundlage von Lernvorgängen. Sie führen aber auch zu einer Art Sättigung, so dass die weitere Lernfähigkeit des Gehirns mit der Zeit abnimmt.

Schlaf hilft dabei, diese übermäßige Aktivität wieder herab zu regulieren, ohne wichtige Informationen zu verlieren. Nachfolgend können neue Informationen wieder besser im Gehirn abgespeichert werden.

Dieser "synaptische Reset" setzt den aktuellen Studienergebnissen zufolge bereits nach einem Mittagsschlaf ein, und nicht erst nach einer ganzen Nacht Schlaf. Das heißt, so die Forschenden, ein kurzer Schlaf zwischendurch kann helfen, wieder klarer zu denken und konzentriert weiterzuarbeiten.

Quelle: IDW

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