Schönheit zahlt sich aus

(kib) Menschen, die als attraktiv wahrgenommen werden, verdienen in Deutschland im Schnitt mehr Geld. Das gilt sowohl für Frauen als auch für Männern, hat eine Studie der Bergischen Universität Wuppertal ergeben.

18.11.2025

Mann und Frau stehen mit verschränkten Armen Schulter an Schulter und lächeln in die Kamera.
© Foto: kerkezz / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodelle)
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Die Ergebnisse zeigen: Attraktive Personen erzielen durchschnittlich zwei bis drei Prozent höhere Stundenlöhne als weniger attraktive. Dieser Vorteil gilt selbst dann, wenn sie in Berufen arbeiten, die für ihr Geschlecht untypisch sind.

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Zwei bis fünf Prozent mehr Stundenlohn

Den Ergebnissen zufolge verdienen attraktive Frauen und Männer durchschnittlich zwei bis fünf Prozent mehr pro Stunde. Diese Effekte bleiben auch dann bestehen, wenn Einflussfaktoren wie Alter, Bildung, Berufserfahrung, Arbeitszeit und Gesundheit berücksichtigt werden.

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass attraktive Menschen in geschlechtsuntypischen Berufen schlechter bezahlt werden.

Die Studie liefert weitere Evidenz dafür, dass körperliche Attraktivität auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine messbare ökonomische Dimension ist. Damit erweitert sie die Literatur über soziale Unterschiede, die auf dem Aussehen basieren.

So viel verdienen PTA

Wie viel Geld PTA nach Tarif verdienen, haben wir für Sie zusammengestellt. Darüber hinaus ist das Gehalt individuell verhandelbar. Eine gute Verhandlungsbasis bieten Fort- und Weiterbildungen.

Die Studie

Die Daten für die Untersuchung stammen aus dem German Family Panel (pairfam). Das ist eine repräsentative Langzeitstudie, die das Leben von über 12.000 Menschen in Deutschland über mehrere Jahre begleitet.

Die aufbereiteten und anonymisierten Daten stehen der Fachöffentlichkeit für wissenschaftliche Analysen zur Verfügung. In ihnen enthalten sind Angaben über das Einkommen und den ausgeübten Beruf sowie umfangreiche soziodemografische Informationen wie Alter, Geschlecht und Bildungstand.

Außerdem bewerten die Interviewenden das Aussehen der Teilnehmenden auf einer Skala von „sehr attraktiv“ bis „weniger attraktiv“. Verknüpft wurden die Informationen aus dem Panel mit offiziellen Berufsstatistiken der Bundesagentur für Arbeit, wie stark ein Beruf von Männern oder Frauen dominiert ist.

Quelle: IDW

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