Sodbrennen

Fließt saurer Mageninhalt zurück in die Speiseröhre, ist das unangenehm. Medikamente schaffen schnell Abhilfe. PTA Gülcan Ergül arbeitet in einer Apotheke in Witten (NRW) und erklärt, wann welches Arzneimittel hilft.

08.03.2021

Mann spuckt Feuer
© Foto: rdegrie / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)
Anzeige

Bei Stress oder ungesunder Ernährung produziert die Magenschleimhaut zu viel Magensäure, die zum Beispiel zu Sodbrennen führen kann. Arzneimittel wie Antazida und Protonenpumpenhemmer verschaffen kurz- und längerfristig Linderung. Es sollte aber immer auch am Lebensstil gearbeitet werden.

Wann sind welche Arzneimittel sinnvoll?

Antazida:
  • werden bei leichteren Beschwerden, die gelegentlich auftreten, eingenommen
  • wirken schnell, Wirkung hält nicht lange an
  • Suspensionen: werden sie im Kühlschrank gelagert, kühlen sie zusätzlich die Speiseröhre
Protonenpumpenhemmer:
  • werden bei häufigeren und stärkeren Beschwerden eingesetzt
  • in der Selbstmedikation nur zwei (Esomeprazol, Omeprazol) bzw. vier (Pantoprazol) Wochen anwenden
  • volle Wirkung tritt nach zwei bis drei Tagen ein

Eine Kombination beider Wirkstoffgruppen in den ersten drei Tagen ist möglich. Dadurch erzielt man eine schnelle und lang anhaltende Linderung der Beschwerden.

eTraining Dyspepsie

Dyspeptische Beschwerden gehen mit Völlegefühl und leichter Übelkeit einher. Organische Erkrankungen lassen sich jedoch meist nicht nachweisen. Gründliches Nachfragen ist daher besonders wichtig. Mit dem eTraining Dypepsie können Sie Ihr Know-how zu dyspeptische Beschwerden auffrischen und in unserem Quiz auch gleich testen.

Kommentar schreiben

Die Meinung und Diskussion unserer Nutzer ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie im Sinne einer angenehmen Kommunikation auf unsere Netiquette. Vielen Dank!

Pflichtfeld *