Waldkiefer

Kaum ein Baum kommt in Deutschland so oft vor und hat so viele Produkte und Anwendungsmöglichkeiten zu bieten wie die Waldkiefer. Wow! Die Kiefer ist ein richtiges Allroundtalent. Was Sie über Kiefernnadelöl, Kiefernsprossen und Terpentin wissen müsst, haben wir für Sie zusammengefasst.

21.03.2022

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© Foto: deepblue4you / Getty Images / iStock
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Terpentin (Terebinthina)

  • Terpentin ist Balsam, bei dem das Harz in ätherischem Öl gelöst ist.
  • Ernte: Kiefern werden verletzt und das austretende Rohterpentin wird aufgefangen.
  • Durch Verflüssigen in der Wärme, Dekantieren und Filtrieren entsteht die Arzneibuchdroge Terebinthina
  • Terpentin ist ein Wundverschluss, der Pilzinfektionen und das Eindringen von schadhaften Insekten verhindert.

Kiefernsprossen

  • Triebe der Waldkiefer liefern die Droge Pini turiones.
  • Pini turiones ist in Erkältungstees zu finden.
  • Traditionell werden die Triebe wegen ihrer heilenden und nervenstärkenden Wirkung verwendet.
  • Frische Zweigspitzen enthalten Vitamin C.

Kiefernnadelöl (Pini aetheroleum)

  • wirkt antibakteriell
  • fördert Durchblutung bei äußerlicher Anwendung
  • fördert das Abhusten und lindert die Verschleimung der Atemwege beim Inhalieren +
  • nicht als Badezusatz bei akuten Hauterkrankungen verwenden
  • Achtung: Kontraindikation bei Keuchhusten, Bronchialasthma und anderen obstruktiven Bronchialerkrankungen
Waldkiefer: Kienspan, Pech und Kolophonium

Sie wollen noch mehr lesen? Hier geht's zum kompletten Artikel Waldkiefer: Kienspan, Pech und Kolophonium (Ausgabe 11/2021).

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