RKI-Studie: Wer in Deutschland zu wenig schläft

Zu wenig Schlaf birgt Gesundheitsrisiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Depressionen – ein wichtiges Thema in der Apothekenberatung. Doch wer schläft in Deutschland am wenigsten? Aktuelle Daten des Robert Koch-Instituts geben Antworten.

von Kirsten Bechtold
28.08.2026

Gruppe von Männern und Frauen auf dem Sofa, teils wach, teils schlafend
© Foto: william87 / stock.adobe.com
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  • Rund 40 Prozent der Erwachsenen schlafen werktags weniger als sieben Stunden, während sich die Schlafdauer am Wochenende deutlich erholt.
  • Männer sind über fast alle Altersgruppen hinweg häufiger von zu kurzen Schlafzeiten betroffen als Frauen.
  • Besonders bei den 45- bis 64-jährigen Männern ist der Schlafmangel mit 53 Prozent unter der Woche extrem stark ausgeprägt.

Laut der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA 2023), deren Teilergebnisse mit Blick auf die Schlafdauer kürzlich im Journal of Health Monitoring veröffentlicht wurde, leiden viele Erwachsene unter Schlafmangel. Eine Schlafdauer von weniger als sieben Stunden innerhalb der letzten vier Wochen wurde dabei als „kurz“ definiert. Demnach schlafen an Wochentagen 39,6 Prozent der Bevölkerung weniger als sieben Stunden. Am Wochenende sinkt dieser Anteil auf 22,7 Prozent.

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Auffällig beim Thema Schlafdauer ist der Geschlechterunterschied: Männer schlafen insgesamt häufiger zu kurz als Frauen. Unter der Woche betrifft dies 43,2 Prozent der Männer und 36,2 Prozent der Frauen. Auch am Wochenende schlafen Männer mit 25,5 Prozent häufiger zu wenig als Frauen (20 %).

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Ebenso zeigen sich altersbedingte Differenzen zwischen den Wochentagen und dem Wochenende. Bei den 18- bis 29-Jährigen erreichen unter der Woche 32,7 Prozent der Frauen und 42 Prozent der Männer nicht die empfohlene Schlafdauer. Am Wochenende verbessern sich diese Werte deutlich auf 12 beziehungsweise 16,6 Prozent.

Den höchsten Anteil an zu kurzen Schlafzeiten verzeichnen 45- bis 64-jährige Männer. Mehr als die Hälfte (53 %) schläft werktags unter sieben Stunden, am Wochenende sind es immerhin noch 30,8 Prozent.

Lediglich bei Senioren ab 65 Jahren zeigt sich bei der Schlafdauer kein statistisch signifikanter Unterschied mehr zwischen Wochentagen und dem Wochenende.

Quelle: Robert Koch-Institut

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